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Agility - eine flinke Sportart

Agility ist eine Disziplin, die allen Hunden offen steht. Sie besteht darin, die Hunde verschiedene Hindernisse überwinden zu lassen, mit der Absicht, ihre Intelligenz und ihre Gewandtheit zu erproben. Es handelt sich um ein erzieherisches und sportliches Spiel, welches ihre gut Einfügung in die Gesellschaft begünstigt. 

Diese Disziplin setzt eine gute Harmonie zwischen dem Hund und seinem Führer voraus und endet in perfektem Einvernehmen in ihrer Gruppe. Es ist also notwendig, dass die Teilnehmer die elementaren Grundlagen von Erziehung und Gehorsam besitzen.

Der Parcours

Der Parcours setzt sich aus Hindernissen zusammen, die ihn je nach deren Aufstellung und dem Verlauf der Strecke seine Eigentümlichkeit geben, ihn mehr oder weniger komplex und mehr oder weniger schnell machen. Die Strecke muss vom Hund in einer festgesetzten Basiszeit zurückgelegt werden sowie in einer festgesetzten Reihenfolge der Hindernisse.

Das zur Anlage einer Agility - Strecke notwendige Gelände muss wenigstens 20 x 40 m groß sein. Im Falle einer Anlage von zwei Strecken empfiehlt es sich, eine geschlossene Abtrennung mit Barrieren anzulegen, oder die Strecken in ungefähr 10 m Entfernung anzulegen. Die eigentliche Strecke hat eine Länge von 100 bis 200 m und umfasst, je nach Kategorie der Prüfungen, 10 bis 20 Hindernisse.

Die zweifachen Hindernisse (die mit einem einzigen Sprung, überwunden werden müssen) haben je Kategorie eine Gesamttiefe von 30 cm bis zu 55 cm. Die Kombinationen von zwei oder drei Hindernissen zählen als ein einziges Hindernis, aber jedes Element wird unabhängig beurteilt. Die Distanz zwischen den  Elementen soll mindestens 4,50 m und höchstens 7 m betragen. Die Distanz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hindernissen beträgt mindestens 5 m und höchstens 7 m. Der Verlauf der Strecke wird ganz der Phantasie des Richters überlassen, aber es müssen mindestens zwei Richtungswechsel darin enthalten sein.

Vor Beginn der Prüfungen kontrolliert der Richter die zur Verfügung gestellten Hindernisse und überprüft, ob sie den Regeln entsprechen. Der Richter erstellt seinen Streckenplan und übergibt ihn den Organisatoren zur Aufstellung der Hindernisse. Anschließend überprüft er den Parcours und lässt seine Länge genau messen. Eine gut ausgedachte Strecke ermöglicht dem Hund sich fließend und mit Leichtigkeit zu bewegen. Ziel ist es, dass der Hund die Ausgewogenheit zwischen der Ausführungsgeschwindigkeit und der Fehlervermeidung beim Bewältigen der Hindernisse findet. Es ist von Vorteil den Streckenverlauf und die Stellung der Hindernisse für jeden Wettbewerb zu verändern, damit der Ablauf für den Hund nicht zur Gewohnheit wird.

Die Grundlage für die Festsetzung der Standardzeit der Strecke ist die Geschwindigkeit in m/sek., die für die Bewegung auf der Strecke festgesetzt wird. Diese Festlegung wird unter Berücksichtigung der Rangstufe der Prüfung und der Schwierigkeit der Strecke getroffen. Die Standardzeit für die Strecke (in Sekunden) erhält man, indem man die exakte Länge der Strecke durch die festgehaltene Bewegungsgeschwindigkeit (in m/sek.) teilt. Beispiel: Für eine Strecke von 150 m und einer festgehaltenen Geschwindigkeit von 2,5 m/s, ist die Standardzeit für die Strecke: 150 : 2,5 = 60 Sekunden.

 


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