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Obedience Seminar mit Sabine Witfeld

Da wir seit kurzem im Verein Obedience anbieten und trainieren, fand vom 29. - 31. Januar 2010 auf dem Vereinsgelände der Inntaler Hundesportfreunde Ering für alle Interessierten ein Obedience Seminar mit Sabine Witfeld statt.

Bereits am Freitagabend fanden sich Vereinsmitglieder und Teilnehmer aus allen Gebieten Deutschlands im Vereinsheim ein, um Grundlagen und Trainingsmöglichkeiten des Obedience in der Theorie kennenzulernen.

Nachdem der Platz zuvor noch mit dem Schneepflug befreit werden mussste, wurde die gute Laune der Teilnehmer während des ganzen Seminarverlaufs  mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Am Samstag und Sonntag wurde bei gemeinsamen Frühstück der Trainingsablauf für den jeweiligen Tag besprochen und die Hundeführer in verschiedene Gruppen eingeteilt. Der Aufbau eines Parcours, das zielgerichtete Training mit dem Hund sowie die Konditionierung mit "Klicker" wurde von Sabine Wittfeld den Teilnehmern näher gebracht. Besonderen Wert wurde dabei auf eine korrekte Ausführung der einzelnen Übungen gelegt.

Für das leibliche Wohl sorgte unser 1. Vorstand Karl-Heinz Kempf und Frau Wastl. Ein herzliches Dankeschön an alle, insbesondere Sabine Witfeld, die bei den Inntaler Hundesportfreunde Ering jederzeit immer willkommen ist.

 
Obedience Seminar mit Christa Engvist aus Finnland

Lange geplant und nun war es endlich so weit!
Vom 15.1. bis 17.1.2010 kam auf Einladung des LV-Bayern, die international sehr erfolgreiche Obedience Sportlerin Christa Enqvist (u.a. EM Siegerin 2007, Siegerin der Nordischen Meisterschaften 2008/2009) zu den Hundesportfreunden Ering um allen interessierten Obedience Sportlern ihre Einstellung zum Hund und ihr Obediencetraining bzw. ihren Aufbau der einzelnen Übungen zu vermitteln. Doch nicht nur die bayerischen Mitlieder folgten der Einladung. Es hatte sich bis über die Grenzen gesprochen und so meldeten sich auch Sportler aus Österreich an. Doch den weitesten Anreiseweg hatten wohl die zwei "schwer infizierte“ Obedience Sportler Anette Weber und Daniela Güntner aus dem Großraum Koblenz. Sie nahmen eine fast 600km lange Autofahrt auf sich. So war es eine bunte nette Gruppe, die trotz verschiedener Sprachen und Dialekte durch den Sport zueinander gefunden haben.
Ich danke dem 1. Vorstand Karl-Heinz Kempf von den Hundesportfreunden Ering und seinem spitzenmäßigen Team für die Ausrichtung dieses Events. Toll, wie gut die Verpflegung vor Ort durch euch organisiert wurde. Erwähnen will ich auch die gut präparierte, große Reithalle und die örtlichen Gegebenheiten, die uns freundlicherweise von Frau Reng zur Verfügung gestellt wurden. Dagmar Neun unsere Dolmetscherin, rundete das Bild der gelungenen Veranstaltung ab. Ich möchte mich im Namen aller Teilnehmer für ihre perfekte Übersetzung an allen Tagen bedanken. Es ist davon auszugehen, dass ohne diese perfekte Übersetzung wahrscheinlich nur die Hälfte des gesagten bei uns, den aktiven Sportlern, angekommen wäre. So wurde das Seminar trotz dieser kalten Jahreszeit, zu einen Erlebnis der besonderen Art.

 

Am Freitag begann nach einem gemeinsamen Abendessen der spannende Theorieteil. Christa Enqvist vermittelte ihren persönlichen Weg mit ihren Hunden. Sie erklärte eindrucksvoll ihren Standpunkt zur Führung des Hundes und ihre Ausbildung in Obedience. Der krönende Abschluss war ein Film, der Christa mit ihren Hunden beim Aufbau einzelner Übungen und im Training zeigte.

Christa Enqvist verstand es mit ihrer sehr freundlichen und professionellen Art, jedes Team an ihrem derzeitigen Trainingsstand aufzunehmen und jedem Hundeführer individuell und anschaulich zu vermitteln, wie die Übung verbessert oder ggf. neu aufgebaut werden sollte, um zum gewünschten Erfolg zu gelangen.
Auf der Basis Schwarz-Weiß sollten wir unseren Hunden vermitteln, was wir von ihnen genau wollen. Es darf in der Ausbildung für die Hunde keine graue Zone geben. Unseren Hunden sollten wir klar und deutlich vermitteln, dass ist gut, wenn der Hund uns eine gute Arbeit zeigt und das ist ein klares Nein. Es versteht sich von selbst, dass dies ohne Gewalt am Hund vermittelt wurde.
 

Jeder der anwesenden Obediencesportler wusste, dass im Aufbau einer Übung diese zuerst immer gesplittert werden muss. Doch nun hieß es, dass die bisherige zerlegte Übung z. B. Heranrufen mit Steh und Platz, auch ihre noch detaillierte, punktgenaue Bestätigung brauchte. Über dies hinaus wurde uns gezeigt, wie man mit verschiedensten Spielen mehr Speed in den Übungen erhält. Die Hunde zeigten dabei sehr viel Freude. Leider lässt es der Rahmen des Berichtes nicht zu alles zu erwähnen, doch ich hatte das Gefühl, dass alle anwesenden Hundeführer, einschließlich mir, wie kleine Schwämme waren, deren Ziel es war, jedes gesagte Wort von Christa Enqvist aufzusaugen.

Leider vergeht das Gute immer zu schnell und so bleibt uns nur ein herzliches Dankeschön an Christa Enqvist zu sagen und zu hoffen, dass wir im Jahr 2011 diesen tollen Event wiederholen können.

 
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